Männer-Gesang-Verein 1894 Troisdorf-Eschmar e.V.

 

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Termine - Termine - Termine - Termine

 

Liebe Sänger,

bitte folgende Termine vormerken:

 

Die aktuellen Termine und der Probenplan für die nächsten Wochen:

 

Donnerstag,25. Juli 2019, 20.15 Uhr Letzte Probe vor den Chorferien

Donnerstag, 29. August 2019, 2015 Uhr  Erste Probe nach den Chorferien

Sonntag, 8. September 2019, 10 Uhr  Festmesse Pützchens Markt, Bonn-Pützchen

Samstag, 21. Dezember 2019, 16 Uhr  Weihnachtskonzert in Eschmar, Pfarrheim St. Augustinus

 

Uhrzeiten und Angaben zur Kleiderordnung können sich aus organisatorischen Gründen ändern, deshalb bitte immer die Bekanntgaben bei den Proben beachten.

Eine Bitte an alle Sänger: Bei offiziellen Anlässen nicht im Freizeitlook erscheinen!

Straßenanzug: Kombination aus Hose, Hemd, Krawatte, Jackett

Chorkleidung: schwarze Hose, weißes langärmeliges Hemd, quergestreifte Chor-Krawatte und die silberne Chor-Weste

Konzertanzug: schwarzer Anzug, weißes langärmeliges Hemd, quergestreifte Chor-Krawatte

Lockere Kleidung:  Jeans oder dunkle Hose, das blaue MGV - Poloshirt, Sportschuhe

Aktuelle Termine und Infos über unseren Chor auch über unsere Internet-Adresse:

www.mgv - eschmar.de

 

Mit freundlichem Sängergruß,

Euer MGV-Vorstand

 

MGV Eschmar feierte sein 125-jähriges Bestehen

Der Chorgesang ist eine Brücke zum Guten

Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen;
Und jeder geht zufrieden aus dem Haus.“

Dieser Spruch von Johann Wolfgang von Goethe beschreibt sinngemäß das außerordentlich umfangreiche Konzertprogramm, mit dem der Männer-Gesang-Verein 1894 Troisdorf -Eschmar das Publikum und sich selbst zu seinem 125-jährigen Geburtstag beschenkt hat. Im vollbesetzten Bürgerhaus „Zur Küz“ spannten die Sänger und die Solisten einen schillernden Bogen durch das musikalische Repertoire aus unterschiedlichen Jahrhunderten – gemäß dem Titel des Festkonzertes: „Männerchor im Zeichen der Zeit“.

Zu Beginn konnte der Vereinsvorsitzende Ralf Cholewa zahlreiche Prominenz aus Politik und Wirtschaft, Vertreter vom Chorverband Rhein-Sieg sowie den MGV-Ehrenvorsitzenden Erwin Josten und anwesende Ehrenmitglieder des Vereins willkommen heißen. In seinem Grußwort sprach der Troisdorfer Bürgermeister Jablonski vom „Zauber des Gesangs“, der alle immer wieder verbinde. Die Sänger des MGV Eschmar hätten seit vielen Jahren dazu beigetragen, das kulturelle Leben in der Stadt und im Dorf mit zu prägen. Der Chor habe Zusammenhalt bewiesen, die Sänger seien Garanten für Kontinuität und Stabilität: “ Sie sind Bewahrer von Traditionen und die Übermittler kulturellen Gutes.“

Chorgesang ist eine Brücke zum Guten, meinte die Vertreterin des Chorverbandes Rhein-Sieg, Edelgard Deisenroth-Specht. Singen im Chor mache nicht nur Spaß, man könne so auch Missstände im Alltag besser ertragen. Sie lobte die Vorstandsmitglieder, die teilweise über Jahrzehnte ehrenamtliche Aufgaben im Vorstand übernommen haben. Auch stelle die permanente Probenarbeit hohe Anforderungen an die Disziplin eines jeden einzelnen Sängers.

Vorbereitet hatten die Sänger unter der Leitung ihres neuen Dirigenten Jan Weigelt Lieder aus unterschiedlichsten Musikrichtungen. Sie spannten den Bogen von klassischen Schubert-Liedern über Chorsätze aus den Opern “Freischütz“, „Carmen“ und der „Fledermaus“ bis zu einem Medley aus der Operette „Maske in Blau“, das mit Solopartien den Chorgesang ausschmückte. Mit ausgewogenem Gesang und einem Wohlklang bekannter Melodien gelang es den Sängern, die Herzen der Zuhörer zu gewinnen.

Einen wunderschönen Kontrast dazu boten die Sopranistinnen Claudia Groß und Jana Ryklová, die mit ihren Solopartien den Chorgesang veredelten. Einfühlsam von Jan Weigelt und Edgar Zens am Klavier begleitet fiel es den Sängerinnen leicht, das Publikum zu rauschendem Beifall zu veranlassen.

Ein besonderes Highlight war die durch das Programm führende Moderation von Peter Lorber. Der als „Reimeschmied“ bekannte Journalist fand mit seinen trefflichen Versen genau den richtigen Ton. Er beschrieb die einzelnen Musikstücke, fand humorvolle Bemerkungen für die einzelnen Sänger und Solisten und sorgte mit seinem Vortrag für eine hervorragende Stimmung im Saal.

Die Begeisterung hielt auch im zweiten Teil des Konzertes an, für den sich der Chor Lieder aus den 20er bis hin zu den 80er Jahren ausgesucht hatte. Von den Comedian Harmonists über „Yesterday“ von Paul McCartney bis Reinhard Mey, Udo Jürgens und Abba reichte die musikalische Reise. Engagiert und stilsicher führte Jan Weigelt durch das Konzert. Der Spannungsbogen wurde von der auffordernden Gestik und begeisternden Mimik des Chorleiters auf die konzentriert agierenden Sänger übertragen.

Hervorzuheben sind hier auf jeden Fall auch die vier Chorsolisten Klaus Henseler (2. Bass), Gottfried Lülsdorf und Michael Raabe (1.Tenor) sowie der 2. Tenor Wolfgang Schebben. Letzterer bewies mit seiner Darstellung als Kellner Leopold mit „Zuschaun kann ich nicht“ im Singspiel „Zum Weißen Rössl“, dass Sänger auch Theater spielen können.

So endete das Konzert für die Sänger, Solisten und den Dirigenten in einem furiosen Finale „Thank you for the music“. Langanhaltender Beifall belohnte alle Künstler für ihre Leistung.

Das Jubiläumsfest des MGV Eschmar hatte am darauf folgenden Sonntag seine Fortsetzung in einem Freundschaftssingen, an dem sich 8 Chöre beteiligten. Die hochsommerlichen Temperaturen machten sich auch im Saal der „Küz“ deutlich bemerkbar und es fiel den Akteuren nicht immer leicht, ihre Gesangsdarbietungen zu präsentieren. Trotzdem war es wieder sehr schön und interessant, die befreundeten Chöre mit ihrer Interpretation bekannter oder auch weniger bekannter Lieder zu hören. Das macht den Reiz eines solchen Freundschaftssingens aus. Bei Kaffee und von den Sängerfrauen selbstgebackenen köstlichen Kuchen konnten sich die Sängerinnen und Sänger erholen. Zum Schluss stimmten alle Beteiligten auf der Bühne den gemeinsam gesungenen kölschen „Stammbaum“ an. Das Lied „Frieden“ beendete die zwei festlichen Tage zum 125-jährigen Geburtstag des MGV Eschmar.  geb

 

Mitgliederversammlung verlief harmonisch und konstruktiv

 

Die Mitgliederversammlung des Männer-Gesang-Verein 1894 Troisdorf -Eschmar e.V. Mitte März 2019 verlief sehr harmonisch und konstruktiv. Neben den Neuwahlen des Vorstandes gab es eine Reihe von Ehrungen für aktive sowie inaktive Mitglieder. Während Geschäftsführer Peter Jeromin in seinem Geschäftsbericht auf ein erfolgreiches und ereignisreiches Jahr zurückblickte, konnte Kassierer Hermann Wenzel in seinem Kassenbericht eine ausgeglichene Bilanz hervorheben – eine Tatsache, die für einen dörflichen Chor heute keine Selbstverständlichkeit mehr ist.

Der MGV Eschmar hat derzeit 112 Mitglieder gegenüber 121 Mitgliedern im Jahr zuvor. Leider dünnt der Tod die Reihen unerbittlich aus. Umso mehr – und das wurde im Laufe der Versammlung angemahnt – müssen sich alle Mitglieder um den Zugang von aktiven aber auch fördernden Vereinsmitgliedern bemühen.

Die Ehrung verdienter Mitglieder erfolgte zunächst durch die Gruppenvorsitzende für Troisdorf/Niederkassel im Chorverband Rhein-Sieg 1934 e.V. Frau Sibille Miesen-Schulz. Sie hob in ihrem Grußwort besonders hervor, das die Chöre bei ihren Konzerten den Zuhörern Momente größter Freude vermitteln, was nicht selten in einem Gänsehautgefühl endet. Sie ehrte dann Hans Rondorf mit der Goldenen Ehrennadel für 50 Jahre, Franz-Josef Klein mit der Silber-Goldenen Ehrennadel für 40 Jahre und den MGV - Vorsitzenden Ralf Cholewa mit der Silbernen Ehrennadel für 25 Jahre aktives Singen.

Dann nahm der Vorsitzende Ralf Cholewa die Ehrungen für den MGV vor. Hans Rondorf erhielt für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit eine gerahmte Urkunde und wurde zum MGV - Ehrenmitglied ernannt. Franz-Josef Klein, Klaus Krechel und Johannes Lüke erhielten für 40 Jahre Mitgliedschaft die MGV - Ehrennadel in Gold. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Gottfried Lülsdorf geehrt.

Die Wahlen zum neuen Vereinsvorstand gingen problemlos über die Bühne. Einstimmig (mit jeweils eigener Enthaltung) wurden gewählt: Vorsitzender Ralf Cholewa (es war seine 7. Wiederwahl). Neu im Vorstand ist sein Stellvertreter Reinhard Hoffmann. Wiedergewählt wurden Geschäftsführer Peter Jeromin und Kassierer Hermann Wenzel. In den erweiterten Vorstand gewählt wurden Klaus Röhrig (Notenwart), Henning Gebhard (Pressewart), Dr. Dieter Adleff, Ute Mondorf-Röhrig und Manfred Küpper (Beisitzer).

Die Sänger zeichneten sich auch im vergangenen Jahr durch ihre große Disziplin aus. Zu „leuchtenden Vorbildern“ wurden die Sänger Willi Lülsdorf (bei allen 35 Proben anwesend), Peter Jeromin (33 Proben) sowie Heiner Erdmann und Wilfried Krüger (je 32 Proben) ernannt.

Ein hohes Maß an Engagement war von den Sängern gefordert, als ihr langjähriger Chordirektor Bernd Radoch Anfang Dezember 2018 überraschend verstarb. Das traditionelle Eschmarer Weihnachtskonzert konnte dennoch erfolgreich absolviert werden, da der Chor in dem Kölner Pianisten und Dirigenten Jan Weigelt einen geeigneten Ersatzdirigenten fand. Unter seiner musikalischen Leitung wird der MGV Eschmar nun weiterhin proben und Konzerte veranstalten.

Der nächste Höhepunkt wird das Festkonzert zum 125-jährigen Vereinsjubiläum sein, das am Samstag, den 22. Juni 2019, im Bürgerhaus „Zur KÜZ“ stattfindet. Tags darauf wird es dort ein Freundschaftssingen mit zahlreichen befreundeten Chören geben. Zu beiden Veranstaltungen sind die Freunde des MGV Eschmar schon heute herzlich eingeladen. geb/ch

 

 

 

Ein Weihnachtskonzert

der Extraklasse

Das diesjährige Weihnachtskonzert des Männer - Gesang - Verein 1894 Troisdorf - Eschmar e.V. im Pfarrheim St. Augustinus war ein ganz besonderes: nicht nur, dass die Sänger wie auch die Solisten das Publikum mit einem rundum gelungenen Programm begeistern konnten. Es war vor allem der plötzliche Tod des langjährigen Chorleiters, der das Konzert zu einem besonderen Ereignis werden ließ. Über mehrere Monate hatte Chordirektor FDB Bernd Radoch die Stücke ausgesucht und mit den Sängern sorgsam einstudiert. Es war daher für jeden einzelnen Sänger eine besondere Verpflichtung, sein Bestes zu geben und das Konzert zu einem sehr emotionalen Ereignis werden zu lassen. Nachdem zuerst daran gedacht worden war, das Konzert abzusagen, fand der MGV in Jan Weigelt den geeigneten Dirigenten, der den Taktstock von seinem langjährigen Freund Bernd Radoch ohne großes Überlegen übernahm und das Konzertprogramm in hoher musikalischer Professionalität zur Aufführung brachte.

Der MGV - Vorsitzenden Ralf Cholewa begrüßte die Konzertbesucher ganz herzlich, dann folgte eine ausführlichen Würdigung des Verstorbenen durch den Moderator Wolfgang Schebben. Das Konzert begann mit dem stimmungsvollen Einzug von vier Kerzenkindern und dem Lied „Wir sagen euch an“, interpretiert von der Sopranistin Claudia Groß. Gleich zu Beginn zeigte die Sängerin, mit welch‘ großartiger Stimme sie die Zuhörer in ihren Bann ziehen kann – was sich im Verlauf des Abends noch steigern sollte.

Jan Weigelt war den Eschmarer Sängern bereits aus früheren Konzerten bekannt, hatte er doch mehrfach den Chor mit seiner virtuosen Musikalität am Klavier begleitet. In diesem Jahr hatte er den Part sowohl des Dirigenten als auch des Chorbegleiters am Klavier übernommen. Neben der einen besonderen Charme ausstrahlenden Claudia Groß konnte auch der Tenor Zenon Iwan mit mehreren solistischen Stücken überzeugen. Mit seiner kräftigen Stimme setzte Iwan mit Weihnachtsliedern in mehreren Sprachen einen Kontrapunkt zu dem eher lyrischen Sopran von Claudia Groß. Sie glänzte wiederum mit ihren Liedern und begeisterte die Zuhörer mit ihrer frischen und herrlich geschmeidigen Stimme – kongenial begleitet von Jan Weigelt am Klavier. Ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus!

Aber auch zwei Sänger des MGV Eschmar konnten als Solisten überzeugen: So sang sich der Bass Klaus Henseler mit seiner sanften und lyrischen Stimme in die Herzen der Besucher. Zunächst als Solist bei dem Stück "Angels watching over me" sang er anschließend gemeinsam mit der Sopranistin Claudia Groß ein vorzügliches und einfühlsames Duett in „...und Frieden für die Welt“. Bei dem a-capella vom Chor vorgetragen Lied „ Leise rieselt der Schnee“ glänzte Gottfried Lülsdorf (1. Tenor) mit seinem weichen Timbre und einer intensiven Klangfarbe. Ein Glück, wenn ein Chor über derartige Solisten verfügt!

Neben den Gesangsstücken versetzten auch zwei Wortbeiträge von Ralf Cholewa die Konzertbesucher in eine besondere und auch nachdenkliche Weihnachtsstimmung. Nach dem traditionellen gemeinsam gesungenen Abschiedslied „Stille Nacht….“ gab es dann noch ein Schmankerl der besonderen Art: gesungen von Claudia Groß und im Refrain begleitet vom Chor verließen die Sänger mit dem Lied „Wenn der Weihnachtsbaum uns lacht...“ die Bühne. Mit einem rauschenden und langanhaltenden Applaus dankten die Zuhörer allen Mitwirkenden für dieses hochkarätige und gelungene Weihnachtskonzert. Henning Gebhard

(Bitte beachten Sie auch die Fotos vom Weihnachtskonzert in der GALERIE)

 

Chordirektor Bernd Radoch gestorben  

Ein Freund ist von uns gegangen

Am Sonntag, den 9. Dezember 2018, ist unser langjähriger Chorleiter, Chordirektor FDB Bernd Radoch, für uns alle sehr überraschend gestorben. Sein letztes Dirigat hatte er noch am Dienstag zuvor ausgeführt. Doch dann verschlechterte sich sein Gesundheitszustand so rapide, dass er das Krankenhaus aufsuchen musste. Nur wenige Tage später hatte ihn der Krebs besiegt.

Nachdem sich der langjährige Chorleiter Toni Schell (35 Jahre beim MGV Eschmar) im Mai 1984 beim 90. Stiftungsfest des Chores offiziell von seiner aktiven Laufbahn verabschiedete, musste sich der MGV einen neuen Chorleiter suchen. Es wurden zwei Dirigenten aus der näheren Umgebung zum Probedirigat eingeladen: Herr Schnepper aus Sieglar und Herr Radoch aus Spich. Am 9. November 1984 stimmte der Chor im Vereinslokal über die zwei Kandidaten ab: Die Sänger wählten Bernd Radoch einstimmig zu ihrem neuen Chorleiter. Am 01. Januar 1985 nahm Bernd seinen Dienst beim Männer - Gesang - Verein 1894 Troisdorf - Eschmar e.V. auf.

Seitdem hat Bernd unseren Männerchor fast 34 Jahre lang musikalisch geleitet und mit uns jedes Jahr mindestens ein, meistens aber zwei Konzerte aufgeführt. Am 14. Dezember 1985 veranstalteten wir im Eschmarer Pfarrheim unser erstes Weihnachtskonzert. Musikalische Höhepunkte waren die Festkonzerte zum 100-, 110- und 120 – jährigen Jubiläum des MGV Eschmar. 2019 wollten wir gemeinsam das 125-jährige Stiftungsfest gestalten. Gemeinsam mit Bernd gab es eine Vielzahl weiterer musikalischer Veranstaltungen, die jedem Sänger, aber auch dem Publikum, unvergesslich bleiben werden.

Ein wesentlicher Bestandteil im Vereinsleben unseres Chores waren auch die Sängerreisen. Mit Bernd ging es in viele ferne Länder. Unvergessen ist die Konzertreise aller Radoch - Chöre nach Wien, Budapest und Prag. Noch heute erzählen die Sänger, die an den Reisen teilgenommen haben, von diesen Fahrten. Aber auch China, Japan, Australien und die Vereinigten Staaten von Amerika - um nur einige Länder zu nennen - wurden von Eschmarer Sängern besucht. Überall hat Bernd Radoch mit seinen Chören eindrucksvolle musikalische Spuren hinterlassen.

Der plötzliche Tod von Bernd Radoch ist für uns Sänger ein tiefsitzender Schock. Wir alle haben einen guten Freund verloren. Wir vermissen Bernd mit seinen herausragenden musikalischen Fähigkeiten. Jede Chorprobe hat er mit seiner humorvollen Art zu einem erfrischenden und motivierenden Ereignis werden lassen. Ein hervorragender Chorleiter und wunderbarer Mensch ist von uns gegangen. Derzeit wissen wir nicht, ob wir einen guten Chorleiter von seinem Format wieder finden werden. Die Zukunft des MGV Eschmar ist daher ungewiss.

Bernd Radoch wurde Anfang 2019 im Kreise der Familie und begleitet von seinen Sängern beigesetzt. 


 

Erwin Josten für 70 Jahre Mitgliedschaft geehrt

MGV Eschmar zieht positive Bilanz / 2019 feiert der Verein sein 125-jähriges Jubiläum

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Männer-Gesang-Vereins 1894 Troisdorf-Eschmar e.V. war gekennzeichnet durch ein hohes Maß an Einigkeit unter den Sängern. Der Rückblick auf das vergangene Jahr 2017, vorgetragen von Geschäftsführer Peter von den Bergen, war durchaus positiv und lässt auch für das Jahr 2018 einen guten Verlauf erwarten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung im Pfarrheim St. Augustinus in Eschmar stand die Ehrung verdienter Mitglieder sowie die Neuwahl des MGV-Vorstandes.

Die Sängerstatistik der Probenbeteiligung im Jahr 2017 zeichnete den Sänger Wilfried Krüger aus, der an allen 41 Proben teilgenommen hat. Auf Platz zwei kamen die Sänger Manfred Ebert und Willi Lülsdorf mit je 40 Proben. Platz drei belegte Heinrich Brodesser.

An Chorterminen in 2017 sind vor allem das Frühjahrskonzert mit dem Titel „Ein Lied für Dich“ im ausverkauften Pfarrheim zu nennen. Ein weiterer Höhepunkt war die Chorreise nach Aachen, wo die Sänger eine Messe im Aachener Dom mitgestalteten. Ein Großteil der Sänger beteiligte sich auch zusammen mit den anderen Radoch - Chören an der Festmesse zum 650-jährigen Bestehen von Pützchens Markt im dortigen Festzelt. Die Messe wurde vom Kölner Erzbischof Wölki geleitet und fand bei den über 1000 Zuhörern großen Anklang.

Neben diesen Großveranstaltungen zeigten die Sänger des MGV Eschmar auch bei zahlreichen örtlichen Terminen wie Freundschaftssingen, kirchlichen und weltlichen Festtagen sowie natürlich besonders auf dem traditionellen Weihnachtskonzert ihr hohes musikalisches Können. Hier nimmt der Chor eine wichtige Rolle im heimatlichen Gesellschaftsleben ein und ist eine prägende Kraft im kulturellen Leben der dörflichen Gemeinschaft.

Der Chor hat heute 121 Mitglieder, davon sind 35 Männer aktive Sänger. Es gehört zur Tradition des Chores, verdiente Mitglieder auszuzeichnen und zu ehren. In diesem Jahr galt die erste Ehrung dem Ehrenvorsitzenden Erwin Josten für 70 Jahre aktive Mitgliedschaft, davon 65 Jahre als aktiver Sänger! Josten hatte am Tage der Mitgliederversammlung exakt vor 20 Jahren seinen Vorsitz nach 25 Jahren abgegeben. Die Ehrung nahm der Vereinsvorsitzende Ralf Cholewa vor. Als Dank für diese Ehrung gab es von Erwin Josten eine großzügige Spende für den Verein. Zum neuen Ehrenmitglied wurde anschließend Heinrich Brodesser ernannt. Er ist 50 Jahre inaktives Mitglied und seit über 5 Jahren aktiver Sänger beim MGV Eschmar (siehe auch Fotos in der Rubrik"Galerie"). Axel Kuckhoff und Peter Teuns werden für 25 Jahre inaktive Mitgliedschaft geehrt.

Eine postive Bilanz des vergangenen Jahres konnte Kassier Hermann Wenzel ziehen: „Finanziell ist der Verein auf einem guten Weg“, meinte er zufrieden. Die Neuwahl des Vorstandes zeichnete sich durch eine große Geschlossenheit aus. Einstimmig – mit jeweils einer Enthaltung – wurden von der Versammlung in ihren Ämtern bestätigt bzw. gewählt:

Vorsitzender: Ralf Cholewa

Stellv. Vorsitzender: Manfred Ebert

Kassierer: Hermann Wenzel

Neuer Geschäftsführer: Peter Jeromin

Archivar/Notenwart: Klaus Röhrig

Pressewart: Henning Gebhard

Beisitzer für die aktiven Mitglieder: Manfred Küpper, Dr. Dieter Adleff. Für die inaktiven Mitglieder: Ute Mondorf-Röhrig.

Abschließend wies der Vereinsvorsitzende Ralf Cholewa auf besondere Termine hin: So findet das diesjährige Weihnachtskonzert des MGV Eschmar am Samstag, den 22. Dezember, statt. Das kommende Jahr 2019 ist ein Jubiläumsjahr des Vereins: dann feiert der MGV Eschmar sein 125-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass findet am Samstag, den 22. Juni 2019 in der Küz ein großes Jubiläumskonzert statt. Am Sonntag, den 23. Juni, gibt es ein Freundschaftssingen mit zahlreichen Chören. geb

 

Eschmarer Sänger präsentierten sich frisch und voller Sangesfreude

Auch wenn die Temperaturen eher sommerlich warm waren, präsentierte sich der Männer-Gesang-Verein 1894 Troisdorf-Eschmar bei seinem Frühjahrskonzert im Augustinus-Haus in Eschmar frisch, konzentriert und überaus sangesfreudig. Erfreulich auch das äußere Erscheinungsbild der Sänger, die alle in bunten, kurzärmeligen Hemden auf der Bühne standen und das Publikum mit ihrer Sangeslust vergessen ließen, wie hoch das Durchschnittsalter der Sänger eigentlich ist. Mit seinen Liedbeiträgen unterstrich der MGV Eschmar wieder einmal, wie sich ein traditionell gewachsener Chor auch in unserer Zeit modern und aufgeschlossen darstellen kann. An dieser Stelle ist natürlich auch die konsequente Arbeit des Dirigenten, des Chordirekors FDB Bernd Radoch, zu nennen, der maßgeblichen Anteil an einer solchen positiven Entwicklung hat.

Das Repertoire, das dem erwartungsvollen Publikum dargeboten wurde, reichte vom klassisch-romantischen Schubert- Lied „ Ruhe, schönstes Glück der Erde“ bis hin zu American Folksongs und kölschen Krätzjer (Stääne, Heimat op Kölsch). Letztere wurden von den Zuhörern mit Begeisterung mitgesungen. Ein besonderes Highlight waren bei diesem Frühjahrskonzert die Solisten. An erster Stelle ist hier die tschechische Sopranistin Jana Ryklova zu nennen. Sie ist in Eschmar keine Unbekannte mehr, hat sich aber musikalisch von Jahr zu Jahr gesteigert und besitzt heute eine Stimme, die die dargebotenen Lieder zum einen lyrisch zart und gefühlvoll, ein anderes Mal aber stimmgewaltig und eindrucksvoll intonieren kann.

Auch zwei anderen Solisten konnten die Konzertbesucher begeistern und erhielten zum Abschluss eine standing ovation: Es war die Pianistin aus der Ukraine, Violina Petrychenko, und der Klarinettist Dimitri Schenker. Frau Petrychenko zog die Zuhörer mit ihrem makelosen Spiel und ihrer hohen Sensibilität als Begleiterin ihres Kollegen Schenker in den Bann. Mit ihrer Ausstrahlung und ihrem mädchenhaften Lächeln spielte sie sich auch in die Herzen der Sänger, die ihrererseits mit Beifall nicht geizten. Dimitri Schenker brillierte auf seiner Klarinette mit großartigen Stücken von Tschaikowsky, dem Minutenwalter von Chopin und Summertime von Gershwin – ein Potpourri, das seine hohe Virtuosität unter Beweis stellte. Nicht unerwähnt soll hier aber auch nicht die Interpretation des Stückes „Die Rose“ von Amanda McBroom bleiben, das Jana Ryklova gemeinsam mit Chordirektor Bernd Radoch präsentierte. Zwei Stimmen, die sich wunderbar zu einem harmonischen Duett ergänzten. geb

 

Mitgliederversammlung des MGV Eschmar
Ehrungen und Vorstandswahlen standen 2017 im Mittelpunkt

Zahlreiche Ehrungen von Mitgliedern für ihre langjährige Chorzugehörigkeit sowie die Wahl des Vorstandes standen im Mittelpunkt der diesjährigen Mitgliederversammlung des Männer-Gesang- Vereins 1894 Troisdorf-Eschmar e.V., die kürzlich im Vereinslokal „Zur gemütlichen Ecke“ in Eschmar stattfand. Der Einladung zur Versammlung waren viele aktive und inaktive Mitglieder des MGV gefolgt, sodass das Vereinslokal bis auf den letzten Platz besetzt war.
Die Ehrung wurde von Sibille Miesen-Schulz als Vertreterin des Chorverband Rhein-Sieg vorgenommen. Sie betonte in ihrer Begrüßung den Mehrwert, den das Singen in jedem Alter und für jeden Sänger beinhalte. Die Reihe der Jubilare eröffnete Johannes Becker, der 65 Jahre aktives Mitglied im MGV ist. Er bekam die Plakette in Gold vom Deutschen Chorverband.  Ebenso lange ist Peter Stein inaktives Mitglied. Für 50 Jahre inaktive Mitgliedschaft wurde Toni Kuckhoff geehrt. Er wurde auf einstimmigen Vorschlag des MGV-Vorstandes zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt. Die goldene Vereinsnadel für 40 Jahre inaktives Mitglied erhielt Dieter Becker. Die silberne Vereinsnadel sowie die silberne Ehrennadel vom Chorverband erhielten für 25 Jahre aktiver Mitgliedschaft die Sänger Peter Meisenberg und Hermann Wenzel.

In seinem Geschäftsbericht konnte Geschäftsführer Peter von den Bergen von zahlreichen Auftritte des Chores berichten, die allgemein auf ein sehr positives Publikumsecho gestoßen sind. Nicht zuletzt das traditionelle Weihnachtskonzert im St. Augustinus-Haus fand den großen Beifall der Zuhörer. Auch die Probenbeteiligung der Sänger lässt kaum Wünsche offen. An den insgesamt 34 Proben konnten Hans Nussbaum und Willi Lülsdorf beachtliche 32 mal teilnehmen. Sie sind für alle anderen Sänger „leuchtende Vorbilder“, wie der Vereinsvorsitzende Ralf Cholewa betonte.

Die Vorstandswahlen bestätigten die bisherigen Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern: Ralf Cholewa (Vorsitzender), Manfred Ebert (Stellvertreter), Peter von den Bergen (Geschäftsführer), Hermann Wenzel (Kassierer). Beisitzer sind Klaus Röhrig (Notenwart), Henning Gebhard (Presse), Manfred Küpper, Peter Jeromin, Herbert Dahm, Ute Mondorf-Röhrig (für die Inaktiven). Neu in den Vorstand gewählt wurde Dieter Adleff.

An Aktivitäten sind für 2017 geplant:

    ein Sommerkonzert am 24. Juni im Pfarrheim St. Augustinus mit dem Titel „Ein Lied für Dich“. Hier sollen auch wieder die Zuhörer zum gemeinsamen Singen aufgefordert werden.  

    Vom HT Werkchor Troisdorf wird am 27. Mai in Kriegsdorf ein Freundschaftssingen veranstalten, an dem auch der MGV Eschmar teilnehmen wird.

     Ein Tagesausflug nach Aachen - mit einem Auftritt des Chores  im Dom- ist für den 1. Juli vorgesehen. 

    Das traditionelle Weihnachtskonzert wird in diesem Jahr am Samstag, den 23. Dezember, stattfinden.  geb

 

MGV Eschmar auf „Tour de Eifel“

Schön ist die Welt, d‘rum Brüder, lasst uns reisen: Dieses Motto hatte sich der Männer-Gesang-Verein 1894 Troisdorf-Eschmar zu eigen gemacht, als er bei schönstem Sommerwetter zu einer Tagesfahrt in die Eifel aufbrach. Ziel waren die Barbarossa-Stadt Sinzig sowie Mendig in der Vulkaneifel. Höhepunkt für die 60 Personen umfassenden Reisegruppe war die Fahrt mit dem Vulkan - Express der Brohltalbahn.

In Sinzig bereicherte der Chor in der romanischen Kirche St. Peter die Messe musikalisch mit mehreren Liedbeiträgen, die von den Gottesdienstbesuchern mit viel Beifall aufgenommen wurden. Anschließend gab es für alle einen Imbiss mit belegten Brötchen, Kuchen und Getränken, organisiert und gespendet von Klaus und Ute Röhrig und ihrer Tochter. Tische und Bänke luden zu gemütlichem und geselligem Beisammensein ein. Der moderne Reisebus führte die Gruppe dann weiter nach Brohl. Dort wartete bereits der legendäre Vulkan-Express. Die Fahrt in der Holzklasse und in der gepolsterten Ersten Klasse führte durch atemberaubende Natur nach Engeln in die Vulkan-Eifel. Äußerst unterhaltsam war der Zugbegleiter, der die Zugreisenden mit Original Vulkan-Bier und mit zahlreichen humoristischen Histörchen aufs Beste unterhielt.

Mit dem Bus ging es dann nach Mendig. Dort bekam man Einblicke in die faszinierende Welt des Vulkanismus. Im „Lava-Dome“ und in den Basaltkellern unter der Stadt Mendig wurde den Eschmarern die ursprüngliche Welt der Eifelvulkane vor Augen geführt. Imposant, geräuschvoll und mit fühlbarem „Erdbeben“ war in der Ausstellung „Im Lande der Vulkane“ die Demonstration eines gewaltigen Vulkanausbruchs, der vor etwa 13.000 Jahren stattgefunden hatte. Im Ausstellungsbereich erzählten Originalsteine die Geschichten bekannter Ausbrüche aus aller Welt. Ein erkalteter Lavastrom konnte 30 Meter unter der Erde in den Basaltkellern besichtigt werden. Hier befindet sich auf einer Fläche von etwa drei Quadratkilometern ein Labyrinth aus Stollen und Schächten. Ab dem späten Mittelalter wurde dort der kostbare schwarze Basalt abgebaut.

Den Abschluss der Tagesfahrt bildete ein gemütlicher Ausklang in der Vulkan-Brauerei. Gestärkt von rustikalem Essen und dem Genuss naturtrüber Bierspezialitäten wurde gegen 21 Uhr die Heimfahrt angetreten. Mit dem Dank an die Organisatoren der Tour verabschiedete der MGV-Vorsitzende Ralf Cholewa die Sängerfamilie und kündigte für das kommende Jahr wieder eine solche Fahrt an. geb

(Fotos hierzu auch in der Rubrik "Galerie")


 

Erstes Sängertreffen des MGV Eschmar

Dreizehn Chöre begeisterten die Zuhörer

Es war ein großartiges Ereignis, als sich auf Einladung des Männergesangvereins 1894 Troisdorf- Eschmar e.V. zwölf Chöre im Festzelt an der Eschmarer Mühle zum „Ersten Eschmarer Sängertreffen“ einfanden. Die rund 300 Sänger und Sängerinnen mit Begleitung füllten von Beginn an das große Festzelt und sorgten für eine allseits frohe Stimmung. Der Gastgeber MGV Eschmar begrüßte seine Gäste mit dem anspruchsvollen Chorwerk „Abendfriede am Rhein“ von Matthieu Neumann. Von Beginn an fanden die Liedbeiträge der Chöre beim Publikum großen Anklang. Die Moderation lag in Händen des MGV- Vorsitzenden Ralf Cholewa. Er überreichte jedem der Chöre zum Dank und als Erinnerung eine Urkunde mit dem Abbild der Eschmarer Mühle.

Am Sängertreffen nahmen die befreundeten Männerchöre aus Bergheim, Sieglar, Höffen, Troisdorf, Stadt Blankenberg, Meindorf und Menden sowie der Frauenchor Müllekoven teil, die alle mit einem bunten Melodienreigen für beste Unterhaltung sorgten. Besonders gut kamen beim Publikum die Lieder in kölscher Mundart an: „Ich bin ene kölsche Jung“ sowie „Heimweh nach Köln“ beide Lieder von einem Solisten vorgetragen, „Der Stammbaum“ oder die „Stääne“ – all diese Lieder ermunterten die Zuhörer, sich selbst auch stimmlich mit einzubringen.

Den Abschluss des Sängertreffens bildete ein gemeinsamer Auftritt der 7 Chöre von Chordirektor FDB Bernd Radoch mit dem Lied „ Der Kölsche Gefangenenchor“.

Hier standen fast 180 Sänger auf der Bühne – ein einmaliges Erlebnis für die Sänger und das Publikum.

Für Gäste und Sänger gab es das beliebte Kaffee- und Kuchenbuffet, bei dem die MGV- Sängerfrauen mit viel Liebe die selbst gebackenen Kuchenvielfalt anboten.

Auch kühle Getränke und Gegrilltes fehlten nicht. Der MGV- Vorsitzende Ralf Cholewa versprach, dieses erfolgreiche Sängertreffen in zwei Jahren fortzusetzen.geb

  

 

MGV Eschmar: Einfühlsames Konzert in der Kreuzkirche

„Von all' den tausend Klängen“, die musikalisch des Weihnachtsfest ausmachen, sangen die Sänger des Männer Gesangvereins 1894 Troisdorf-Eschmar in ihrem Konzert, das in diesem Jahr in der Sieglarer Kreuzkirche stattfand. Mit einer Vielzahl traditioneller und klassischer Melodien stimmten die Sänger unter der bewährten Leitung von Chordirektor FDB Bernd Radoch die rund 220 Besucher in der dezent geschmückten Kirche auf das wohl schönstedeutsche Fest ein.Der Chor begann  moderat,steigerte sich aber zusehends im Verlauf des Konzertes. Dabei zeigte er, dass er als einer der lyrischsten Chöre im Rhein-Sieg-Kreis die Lieder präsentiert: Ein Chor der leisen Töne eben.

Zu Beginn startete der Chor mit drei geistlichen Werken. Vor allem beim „Credo“ von Wilhelm Heinrichs stellten die Sänger deutlich unter Beweis, mit welcher Vehemenz und ebenso zarter Intonation der Chor derartige Literatur darbieten kann. Weihnachtliche Weisen wie Fischers „Wenn ich ein Glöcklein wär“, Robert Papperts„Brennende Kerzen am Weihnachtsbaum“ und nicht zuletzt die Eigenkomposition des Chorleiters „Lass doch wieder Weihnachtwerden“ fanden den einhelligen Zuspruch der Besucher. 

In diesem Jahr wollte der Chor demGesangsnachwuchs eine Chance geben und hatte mehrere Sängerinnen des St. Augustiner Gesangstudios Gleisert - Ohnheiser mit ihrer Leiterin engagiert.  Die sieben jungen Sängerinnen boten ihren Zuhörern einen bemerkenswerten Vortrag ihres musikalischen Könnens. Höhepunkt war das „Figlio Perduto“ von Ludwig van Beethoven, das die Gesangsgruppe zusammen mit ihrer Leiterin zart und doch stimmlich intensiv darbot. Für viele Zuhörer sicher ein Gänsehautmoment. Immer wieder gern gehört ist das „Ave Maria“ von Gounod, das auch in diesem Jahr von Eberhard Andres am Violoncello einfühlsam gespielt wurde. Begleitet wurde er von Edgar Zens am Klavier, der wie stets auch den Chor professionell mit seinem Spiel unterstützte. Zwei Weihnachtsgeschichten, vorgelesen vom Vorsitzenden Ralf Cholewa, ergänzten das weihnachtliche Konzertprogramm. Im kommenden Jahr wird das Weihnachtskonzert wieder im Eschmarer Pfarrheim stattfinden.  geb

 

Singen im Chor stärkt das Immunsystem !

Gemeinsames Singen macht nicht nur gute Laune, sondern ist offenbar auch gut für die Gesundheit. Britische Forscher haben herausgefunden, dass Chor-Singen die körpereigene Abwehr von Krebspatienten stärkt.

Schon eine Stunde gemeinsames Singen im Chor reduzierte bei Krebspatienten Stresshormone und Entzündungsmarker im Blut, verbesserte die Stimmung und ließ die Zahl der Immun-Botenstoffe ansteigen. Das gemeinsame Singen brachte die Erkrankten also insgesamt in eine bessere körperliche Verfassung, was wiederum erheblich zum Behandlungserfolg und zur Genesung beitragen könne. Das berichten die Wissenschaftler um Studienautor Dr. Ian Lewis im Online-Fachjournal "Ecancermedicalscience". Für die Studie nahmen die Forscher Speichelproben von 193 Chorsängern. "Unsere Forschungsarbeiten haben bereits gezeigt, dass sich Chor-Singen positiv auf soziale, emotionale und psychologische Aspekte auswirkt. Jetzt steht fest, dass es sogar biologische Effekte hat", so Lewis.

Vom gemeinsamen Singen profitieren die Menschen am meisten, die sich vorher besonders schlecht und labil gefühlt hatten. Viele Krebspatienten müssen neben ihrer Krankheit auch gegen Stress, Angststörungen und Depressionen kämpfen. Das alles kann die Immunabwehr schwächen – gerade in einer Zeit, in der die Patienten eigentlich besonders starke Abwehrkräfte benötigen. Die Studienergebnisse legen nah, dass eine einfache Aktivität wie gemeinsames Singen Krebspatienten hierbei gut unterstützen kann.

Warum Singen gesund ist

Wir singen nur noch selten. Dabei hebt Gesang nicht nur die Stimmung, sondern tut auch der Gesundheit gut

Sicher gibt es einige Lieder, deren Texte Sie inzwischen auswendig können. Dennoch singen wir nur selten mit. Selbst Lieblingslieder entlocken uns meist nur ein Brummen am Steuer. Zumindest dann, wenn wir allein im Auto unterwegs sind. Schade, denn Singen macht nicht nur Spaß, sondern wirkt sich auch positiv auf unser Wohl­befinden aus – körperlich, psychisch und sozial.

Der Klang der eigenen Stimme

„Unsere Stimme ist einzigartig. Vor allem ist sie ein Instrument, das wir immer dabeihaben“, sagt Dr. Ken Roß­lau, Facharzt für Sprach-, Stimm- und Hörstörungen an der Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie des Universitätsklinikums Münster.

Der Grundton der Stimme resultiert aus einem Luftstrom, der in der Lunge entsteht. Er setzt sich unter die Stimmlippen im Kehlkopf und bringt sie zum Schwingen. Die Dehnbarkeit der Stimmlippen und der Kopfraum bilden den persönlichen Resonanzkörper und geben dem Klang eine eigene Note.

Viele kennen ihren Tonumfang nicht

„Viele Menschen arbeiten beim Singen und beim Sprechen mit zu viel Muskelkraft. Das kann zu Verspannungen im Kiefer- und Nacken­bereich führen. Und das wirkt sich auf die Kehle und die Stimmlippen aus“, weiß Gesangsexperte Roßlau. Das Ergebnis: Der Luftstrom kann die Stimmlippen nicht komplett zum Schwingen bringen, die Stimme wird schriller und resonanzärmer.

Oft sei das Problem, dass sich Sänger – Laien wie Profis gleichermaßen – zu hohe Stücke aussuchen, weil sie ihren Tonumfang nicht kennen. Um eine gewisse Ton­höhe und Lautstärke zu erreichen, werde dann mit zu viel Kraft gearbeitet.

Singen hält die Stimme jung

Dabei ist beim Singen eine Balance zwischen Überspannung und angemessen kraftvollem Stimmtraining wichtig. Eine Gesangsschulung verändert den Stimm­apparat. Die Stimm­bänder werden dicker und straffer, die Muskeln, die den Kehlkopf nach unten ziehen und damit den Klangraum vergrößern, kräftiger. Gerade ältere Menschen können davon profitieren.

Durch den Alterungsprozess, bei Frauen insbesondere in den Wechseljahren, werden die Muskeln des Kehlkopfs allmählich schwächer, auch die Dehnbarkeit der Fasern nimmt ab. Folge: Die Stimme wird dumpfer und hauchiger. „Denn auch die Stimme altert. Singen beugt der Entstehung einer Greisenstimme durch Kräftigung der Muskulatur vor“, so Ken Roßlau.

Immunsystem wird gestärkt

Um mit dem Singen anzufangen, sei es nie zu spät, sagt Gunter Kreutz. Der Professor für systematische Musikwissenschaft erforscht an der Universität Oldenburg den Einfluss von Musik auf den Körper. Gemeinsam mit Psychologen entwarf er eine Studie mit dem Ziel, die Wirkung des gemeinsamen Singens auf das lokale Immunsystem der oberen Atemwege, die Stimmung und das Stresshormon Kortisol darzustellen. Er untersuchte die Veränderungen vor und nach einer Stunde aktiven Singens im Vergleich zum bloßen Anhören von Musik.

Das Resultat: Nach dem Singen ließ sich im Speichel eine größere Menge an Immunglobulin A nachweisen, einem Abwehreiweiß, das eine bedeutende Rolle bei der Bekämpfung von Krankheitserregern im Bereich der oberen Atemwege spielt. Laut Kreutz kann das eventuell an der stärkeren Durchblutung der Schleimhäute liegen. Sie rege die Bildung des Immun­­globulins A an und beeinflusse die Körperabwehr nachhaltig positiv.

Singen hebt die Stimmung

Der Wissenschaftler betont, dass sich das Singen nicht nur auf die körperliche, sondern auch auf die seelische Gesundheit auswirkt. „Mehrere Studien, die sich mit den psychischen Wirkungen des Singens im Laienchor befasst haben, kommen zu dem gleichen Schluss: Die stimmungsaufhellende Wirkung ist deutlich ausgeprägt“, fasst Professor Kreutz die Ergebnisse zusammen.

Allerdings zeigte sich, dass die Konzentration des Stresshormons Kortisol beim bloßen Anhören von Musik stärker sank als beim Singen. Die Stimmung jedoch verbesserte nur das Chor­singen. Zudem, das konnte der Autor in einer weiteren Studie zeigen, produziert der Organismus von Chor­sängern vermehrt das „Kuschelhormon“ Oxytocin, das als harmonie­stiftend gilt. Wenn sich Chorsänger lediglich unterhalten, so das Ergebnis einer Vergleichsstudie, lässt sich diese Wirkung nicht beobachten. „Reden ist Silber, Singen ist Gold – zumindest in manchen Situationen“, lautet Kreutz’ Fazit. Singen ist also durchaus eine empfehlenswerte Beschäftigung. Trotzdem tun wir es nur noch selten.

Singen kann jeder üben

Dr. Karl Adamek, Musikpsychologe von der Universität Münster und Begründer der Methode „Heilsames Singen“, glaubt zu wissen, woran das liegt: „Das gemeinsame Singen ist weitgehend aus Kindergärten und Schulen verschwunden. Vielen, die nicht singen, wurde auch gesagt, dass sie es nicht könnten.“

An dieser Situation werde sich nur dann etwas ändern, wenn Singen für jeden wieder ganz selbstverständlich würde. „Es gehört zur Natur des Menschen“, so Adamek. Es lohne sich für jeden, dieses Potenzial zu entfalten. „Schließlich ist Singen ein wahrer Gesundheitserreger!“

 

Singen beeinflusst das Gedächtnis positiv

Mit Advents-und Weihnachtsliedern stimmen sich viele auf das frohe Fest ein. Von den bekannten Melodien könnten vielleicht auch Menschen mit Demenz profitieren: Musik, besonders Singen, hat einer aktuellen Studie zufolge positiv Auswirkungen auf kognitive Fähigkeiten und Gefühle von Demenzkranken. Das gilt nicht nur für Weihnachtslieder.

Regelmäßiges Singen wirkt sich der Studie zufolge positiv auf die Fähigkeiten, die das Denken und Handeln steuern, das Arbeitsgedächtnis und die Orientierung von Demenzkranken aus. Das berichten die Forscher um Dr. Teppo Särkämö von der Universität Helsinki in Finnland im Journal of Alzheimer's Disease. Dies traf besonders auf Personen zu, die unter leichter Demenz litten und noch jünger als 80 Jahre waren. Das Hören von bekannten Liedern wirkte sich dagegen nur bei Menschen mit fortgeschrittener Demenz vorteilhaft auf geistige Fähigkeiten aus. Singen und Musik hören linderten vor allem bei leichter Alzheimer-Krankheit Depressionen effektiver als die normale Behandlung ohne Musik.

Die Forscher betonen, dass es für die Ergebnisse unerheblich gewesen war, ob die Demenzkranken früher gesungen oder ein Instrument gespielt hatten. Wenn man davon ausgehe, dass Demenzerkrankungen weltweit zunehmen, sei es wichtig, alternative Wege zu finden, um geistige Fähigkeiten zu erhalten und positive Gefühle zu fördern. Musik könne eine einfache Möglichkeit sein, um Demenzkranken zu helfen. Vor allem Singen scheint die Gedächtnisfunktionen in einem frühen Stadium von Demenz zu erhalten, so Särkämö.

 

Presse - Spiegel

Mitsing-Nachmittag fand beim Publikum viel Anklang

Mit dem Klassiker „Frisch gesungen“ von Friedrich Silcher startete der Männer-Gesang-Verein 1894 Troisdorf-Eschmar seinen ersten Mitsing-Nachmittag im Festzelt „Eschmarer Wies'n“. Die Veranstaltung fand unter dem Motto „Komm,loss mer singe“ statt. Zahlreiche Besucher des Eschmarer Wies'n Festes hatten sich im großen Zelt eingefunden, um bei leckerem Kuchen , einer Tasse Kaffee oder einem kühlen Kölsch den Liedern der Sänger Gehör zu schenken. Und die ließen sich auch nicht lange bitten und präsentierten unter der bewährten Leitung von Chordirektor FDB Bernd Radoch einen bunten Reigen traditioneller Lieder. Wie Bernd Radoch in einer kurzen Ansprache erklärte, versuche der Chor mit seinem Liedgut eine Brücke zwischen Tradition, Gegenwart und Zukunft des Chorgesangs zu schaffen, um möglichst viele Zuhörer aller Altergruppierungen damit anzusprechen.

Und der Plan ging auf: nach kurzer Zeit wurde auch das Publikum zum Mitsingen aufgefordert, was bei den Evergreens wie „Wohlauf in Gottes schöne Welt“, „Horch,was kommt von draußen rein“ oder „Schwarzbraun ist die Haselnuss“ gerne angenommen wurde. Da sich unter den Besuchern in der Mehrzahl weibliche Gäste befanden, die kräftig und engagiert mitsangen, meinte Chorleiter Radoch mit einem Augenzwinkern, man werde wohl in Zukunft eher mit gemischten Chören zu rechnen haben. Das musikalische Programm wurde ergänzt durch den Auftritt des Eschmarer Junggesellenvereins, der sein Maikönigspaar mit Gefolge vorstellte und durch artistisches Fahnenschwingen zu gefallen wusste.

Mit Liedern in kölscher Mundart – am Klavier begleitet von Bernd Radoch – klang der Mitsing-Nachmittag aus. Auf die Frage vom MGV Eschmar-Vorsitzenden Ralf Cholewa, ob man solch einen Mitsing-Veranstaltung wiederholen solle, antworteten die Besucher übereinstimmend mit einem eindeutigen „JA“.  geb

 

Der"Rhein-Sieg-Anzeiger" berichtete über das letzte MGV - Weihnachtskonzert:

Feiner Gesang mit Kontrapunkten

Von Peter Lorber

Zwei Instrumentalisten akzentuierten das Programm des MGV Eschmar beim Konzert „Zauber der Weihnacht“. Zunächst Cellist Eberhard Andres mit dem ambitionierten „Adagio con Variationi“, dann die Flötistin Michaela Bolz.  

Das Augustinus-Haus platzte aus den Nähten beim Konzert „Zauber der Weihnacht“ des MGV Eschmar. Das Kommen lohnte sich angesichts des mannigfaltigen Programms, das nicht nur feinen Männergesang repräsentierte. So sorgten zwei Instrumentalisten für gediegene Kontraste. Zunächst Cellist Eberhard Andres mit dem ambitionierten „Adagio con Variationi“.

Dass Ottorino Respighi die klassische Instrumentalmusik zu Beginn des 20. Jahrhunderts revolutionierte, zeigte die Interpretation des Eschmarers. Auf Basis des hauchzarten Orgel-Fundaments von Edgar Zens entfaltete der Streicher ein farbenglühendes Konglomerat aus ausufernden Strichen, Doppelgriffen, akzentuierten Pizzikati und bizarren Glissandi auf der a-Saite. Der lautstarke Applaus schloss die Würdigung des hohen technischen Vermögens von Andres ein. Einen weiteren Kontrapunkt setzte die Flötistin Michaela Bolz mit ihrem schönen „Chanson“. Seinen zweiten bejubelten Auftritt in der Region binnen 24 Stunden hatte der polnische Tenor Zenon Iwan, der tags zuvor mit dem Männerchor Lohmar aufgetreten war. Aus seiner Heimat hatte er das herzerwärmende „Lulaize Jezuniu“ mitgebracht. Musikalische Breite stellte er beim „Feliz Navidad“ an der Seite Jan Weigelts (Piano) unter Beweis, wo er nicht nur zwischen Saxofon-Spiel und Gesang wechselte, sondern den Ohrwurm in ein swingendes Gewand packte.

Einen Farbtupfer platzierte der junge Timo Siebertz mit dem Gedicht „Mein Treffen mit dem Weihnachtsmann“, seine hüpfende Nikolausmütze sorgte für zusätzliche Erheiterung. Während Schuberts „Gott meine Zuversicht“ dem Chor alles abverlangte, zudem zur vollen Entfaltung einer besseren Akustik bedurft hätte, stimmte das übrige Programm perfekt aufs Fest ein. So mit „Kling, Glöckche, klingelingeling“ von Oswald Gilles, das ebenso wie dessen „Mer kumme us dem Morjeland“ in kölsch Platt zu singen ist und viel Sympathien erntete. Auch Bernd Radochs Kompositionen berührten die Empfindsamkeit der Gäste.

Das „Ave Maria“ in der selten aufgeführten Fassung eines Karl May indes zeigte den Winnetou-Schöpfer von einer anderen Seite. Wie bei den andern Chorsätzen folgten die Sänger auch hier Radochs Vorgaben hinsichtlich geschmeidiger Dynamik und genauen Einsätzen strikt. Die stehenden Ovationen nach Genre-Evergreens wie „Am Weihnachtsbaum“ (Rübben), Papperts „Engel singen leise“ und Kempkens herrlichem „Das ist die Nacht“ waren allemal verdient.

Das EXTRA- BLATT schrieb unter "Zauber der Weihnacht":

Adventskonzert des Männergesangsvereins

Eschmar (uzk). Schon lange vor Konzertbeginn drängten sich die Besucher vor dem Eingang. Bis auf den letzten Platz war das St. Augustinus-Haus in Eschmar besetzt, als die Herren des MGV 1894 Eschmar dann die kleine Bühne betraten. Wie schon in den Jahren zuvor boten sie ihren Zuhörern, unter der Leitung von Chordirektor, Bernd Radoch, ein stimmungsvolles Konzert. Bei ihrem "besinglichen" Adventssamstag mit den schönsten Weihnachtsliedern wurde der Chor von Tenor-Solist, Zenon Iwan, Michaela Bolz mit der Querflöte, Edgar Zens und Jan Weigelt am Klavier sowie Eberhard Andres am Violoncello unterstützt. Der Schüler, Timo Siebertz, erheiterte die Gäste mit dem Gedicht "Mein Treffen mit dem Weihnachtsmann". Zum Abschluss sangen alle gemeinsam "Stille Nacht, heilige Nacht".

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Schon gewußt? 

Singen stärkt das Immunsystem und hält den Sänger gesund

Der positive Effekt des Chorgesangs auf die Gesundheit des Menschen in JEDEM Alter unterstreicht folgender Beitrag:

http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/20130709-herzen-von-chorsaengern-im-gleichklang.html

http://www.welt.de/gesundheit/article117855047/Singen-im-Chor-laesst-Herzen-synchron-schlagen.html

                         Die verbindende Kraft des Singens

demonstriert folgender Film. Über den nachfolgenden Link kommt man direkt zum Video:

https://www.youtube.com/v/fSHSZQWVptU&hd=1&hl=de&fs=1&autoplay=1&showinfo=0

Schaut und hört es Euch an und freut Euch an den Bildern und Liedern!

 

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Ein gutes Gegenmittel gegen Missstimmungen aller Art ist neben dem Singen das LACHEN ! (Bitte den Link anklicken)

https://www.youtube.com/watch?v=RP4abiHdQpc&feature=plcp

 

                                            

 






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